Speicherlösungen

Druckspeicherung

Im Bereich der Wasserstoff-Druckspeicher arbeitet APEX mit der emano Kunststofftechnik GmbH und dem Fraunhofer-Institut in Rostock zusammen. So wurde beispielsweise eine Produktionslinie für einen neu konzipierten modernen Wasserstoffdrucktank vom Typ IV entwickelt. Der kohlefaserverstärkte Tank ist mit einer branchenführenden (intern erprobten und getesteten), wasserstoffdichten Kunststoffauskleidung versehen. Durch den Einsatz von Kohlefasern wird das Bauteilgewicht auf einen Bruchteil des Gewichts vergleichbarer Stahltanks reduziert. Darüber hinaus ermöglichen die Kohlefasern eine hervorragende dynamische Festigkeit, die höchste Anforderungen an Sicherheit und Lebensdauer erfüllt.

Weitere Entwicklungen führten zur Zertifizierung eines hochmodernen Speichersystems mit einem 20-m-Container durch Lloyd’s Register Rostock im Jahr 2021. Das voll integrierte System besteht aus zehn einzelnen Wasserstofftanks mit je 1.000 Liter Fassungsvermögen, die für die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff bei Raumtemperatur und einem Druckniveau von 60 bar geeignet sind. Derzeit arbeitet APEX an der Entwicklung von Tanks, die Wasserstoff bei einem Druck von bis zu 350 bar speichern können.

Chemische Speicherung

Der nächste Schritt ist die Speicherung von Wasserstoff in einer chemischen Verbindung. Seit 2019 pflegt APEX eine enge Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Katalyse. Ziel ist die Entwicklung eines drucklosen Speichersystems, das in der Lage ist, Wasserstoff in einem flüssigen Wasserstoffträger (Ameisensäure) zu speichern. Das System soll eine im Vergleich zur aktuellen APEX Druckspeicherlösung zehnfach höhere Energiespeicherkapazität bieten.

Durch diese Technologie wird gespeicherter Wasserstoff kompakter, sicherer und einfacher zu transportieren. APEX hat sich die Technologie durch zwei Patente schützen lassen. Das erste Patent beschreibt einen chemischen Speicherprozess, bei dem Methylformiat als Wasserstoffträger eingesetzt wird. Das zweite erläutert die Verwendung von Ameisensäure, Kohlendioxid und einem Alkohol zur chemischen Speicherung von Wasserstoff. Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass Wasserstoff dabei unter sehr milden Bedingungen gespeichert werden kann. Die Markteinführung ist für 2023 geplant.

Bojan Petrov

Bojan Petrov
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